“Demokratie
braucht
politische Bildung”

Internationales Bildungs- und Begegnungswerk

Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB)

Grenzen überwinden – nicht nur zwischen Ländern, sondern auch in den Köpfen: Mit diesem Ziel arbeitet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) seit seiner Gründung im Jahr 1986. Es organisiert internationale Begegnungen, Konferenzen und Bildungsangebote für alle Altersgruppen, um gesellschaftliches Engagement zu unterstützen und zivilgesellschaftliche Netzwerke zu stärken. Mit interkultureller Bildung hilft es beim Abbau von Diskriminierungen und unterstützt Schritte zu einer friedlichen und gerechten Gesellschaft.

Für Schülerinnen und Schüler bietet das IBB internationale Klassenfahrten, Foren und Trainings an. Für Fachkräfte organisiert es Exkursionen, Interkulturtrainings, Seminare und Schulungen zur beruflichen Fort- und Weiterbildung in Deutschland und anderswo. Da Verständigung und Versöhnung einen kritischen Blick auf die Geschichte voraussetzen, sind Begegnungen an den Gedenkstätten des Holocausts und des Vernichtungskrieges ein wichtiger Bestandteil des Programms. Weil das Lernen aus der Geschichte nicht ohne Konsequenzen bleibt, unterstützt das IBB die TeilnehmerInnen seiner Bildungsprogramme dabei, eigene Aktionen und Projekte gegen den wachsenden Einfluss der extremen Rechten durchzuführen. Mit internationalen Jugendbegegnungen und dem europäischen Workcamp-Programm ewoca³ leistet das IBB Beiträge zur europäischen Verständigung. Seit 2004 führt es im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen den Jugendkongress im Rahmen des Weimarer Dreiecks durch. Zusammen mit zahlreichen Partnern aus der Tschernobyl- und Umweltbewegung hat das IBB das International Tschernobyl Network gegründet und die europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ ins Leben gerufen.

Das IBB hat seinen Sitz in Dortmund und ein Büro in Berlin. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit sind die lebendigen Beziehungen zu Belarus. Das IBB betreibt die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk und die Geschichtswerkstatt Minsk. Es betreut und begleitet im Auftrag der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) das Förderprogramm Belarus. Außerdem ist es Herausgeber der Belarus Perspektiven. Das IBB ist institutionell und politisch unabhängig, gemeinnützig und erzielt keinen kommerziellen Gewinn. Es ist zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe.

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