“Demokratie
braucht
politische Bildung”

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Arbeit und Lebensperspektive

Die Arbeitswelt und – als Teil davon – die Organisation von Arbeit und Ausbildung sind geprägt von politischen Entscheidungen und den Vorgaben rechtlicher Rahmenbedingungen zur Ausgestaltung von Arbeitsverhältnissen. Dazu gehören auch der Mindestlohn und die Bedingungen für Ausbilder/-innen und Auszubildende. Die politischen und rechtlichen Vorgaben haben auch Auswirkungen auf die individuelle Berufswahl und deren Konsequenzen für die persönliche Lebensgestaltung.

Diese Zusammenhänge stehen im Mittelpunkt dieses Themas. Darüber hinaus sollen in diesem Arbeitsschwerpunkt die Auswirkungen europäischer Arbeitsmarktpolitik auf die Mobilität von Arbeit und Arbeitskräften, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Verfügbarkeit von Arbeitskräften, die zunehmende digitale Vernetzung („Industrie 4.0“) und die Integration von Migrantinnen und Migranten und Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt aufgegriffen werden.

Dabei sollen Anknüpfungspunkte an den Lebenswelten junger Menschen gefunden werden, z. B. durch die Gewinnung von Zielgruppen, die sich im Übergang zwischen Schule und Ausbildung sowie zwischen Ausbildung und Beruf, aber auch außerhalb dieses formalen Systems befinden und sich mit ihrer persönlichen Zukunft befassen. Die Angebote politischer Bildung für diese Zielgruppen sollen die zukünftige Gestaltung von Arbeitswelten auch außerhalb der klassischen Erwerbsarbeit, deren politische Dimension sowie die Chancengerechtigkeit in den Blick nehmen. Sie sollen Möglichkeiten der Einflussnahme und der Partizipation in der Zivilgesellschaft thematisieren.