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AdB-Jahresthema 2018: Publikationen

„Wer bildet Meinung? Gesellschaftspolitischer Diskurs zwischen Medienfreiheit und alternativen Fakten“

 

Diese Materialsammlung wird im Laufe des Jahres 2018 kontinuierlich erweitert.

Hinweise auf interessante Adressen im Netz zum Thema finden Sie hier.

 

  • Albrecht, Niels H. M. (2017): Verleumdungskampagnen und Medienskandale. Amtsführung im „postfaktischen Zeitalter“. In: Aus Politik und Zeitgeschichte(ApuZ), Heft 14–15/2017, S. 49–54
  • Appadurai, Arjun (2017): Die schlechte Nachricht zuerst. Warum Hassbotschaften und Katastrophenmeldungen das Rennen um unsere Aufmerksamkeit gewinnen. In: Kulturaustausch, Heft 2/2017, Thema: Breaking News. Ein Heft über Medien, S. 16–17
  • Aus Politik und Zeitgeschichte (ApuZ), Heft 5-6/2012: Populismus
  • Aus Politik und Zeitgeschichte(ApuZ), Heft 13/2017: Wahrheit
  • Aus Politik und Zeitgeschichte(ApuZ), Heft 30–32/2016: Pressefreiheit
  • Aus Politik und Zeitgeschichte(ApuZ), Heft 51/2016: Facts & Fiction
  • Bauer, Mathias (2015): Klicks gegen TTIP. Netzaktivismus als Mittel zur Massenmobilisierung. Analysen & Argumente, Ausgabe 174, Juni 2015, hrsg. von der Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin
  • Baumann, Zygmunt (2016): Die Welt in Panik. Wie die Angst vor Migranten geschürt wird. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Heft 10/2016, S. 41–50
  • Bayerische Landeszentrale für neue Medien (Hrsg.) (2017): Dein Algorithmus – meine Meinung! Algorithmen und ihre bedeutung für Meinungsbildung und Demokratie. München: BLM
  • Beiler, Markus (2013): Nachrichtensuche im Internet. Konstanz: UVK 2013
    Markus Beiler forscht zur Arbeit von Journalisten, zu Online-Kommunikation sowie internationalen Mediensystemen und Medienregulierung. Für diese Publikation hat er untersucht, wie ähnlich die algorithmisierte Auswahl von Suchmaschinen einer journalistisch-inhaltlichen Selektion ist.
  • BITKOM (2013): Demokratie 3.0. Die Bedeutung des Internets für die politische Meinungsbildung und Partizipation von Bürgern – Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Wahlberechtigten in Deutschland, Berlin
  • Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben e. V. (Hrsg.) (2016): Jahrbuch 2015/2016. Medien und Mitwirkungspotenziale in der digitalen Welt, Wuppertal
  • Couragiert. Magazin für demokratisches Handeln und Zivilcourage, Heft 1/2017: Wie der Hass im Netz ausufert
  • Debus, Tessa et al. (Hrsg.)(2016): Zeitschrift für Menschenrechte, Ausgabe 1/2016, Thema: Menschenrechte digital, darin insbesondere:
    Thiel, Thorsten (2016): Anonymität und der digitale Strukturwandel der Öffentlichkeit, S. 7–22
    Ketteman, Matthias C. (2016): Menschenrechte im Multistakeholder-Zeitalter: Mehr Demokratie für das Internet?, S. 24–36
    Wagner, Ben (2016): Kommunikation konstituiert Gesellschaft: Warum es Zeit ist, den Zugang zum freien Internet als Menschenrecht anzuerkennen, S. 38–42
  • Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) (Hrsg.) (2015): DIVSI U9-Studie. Kinder in der digitalen Welt, Hamburg: DIVSI
  • Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) (Hrsg.) (2014): U25 Studie – Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der digitalen Welt, Hamburg
  • Emmer, Martin/Vowe, Gerhard/Wolling, Jens (2012): Bürger online – Die Entwicklung der politischen Online-Kommunikation in Deutschland, Konstanz: UVK
    Die Veröffentlichung zur Langzeitstudie „Politische Online-Kommunikation“ zeigt auf, wie Bürgerinnen und Bürger das Internet zur politischen Kommunikation nutzen. Die Autoren sehen darin einen grundlegenden Wandel der gesellschaftlichen Kommunikation. Hierbei geht es nicht nur um die Fragen, wie Information und Diskussion stattfinden, sondern auch darum, wie Menschen ihre politische Meinung im Internet öffentlich machen. Daneben wird die Kommunikation von Parteien und Medien beschrieben.
    DFG-Forschergruppe „Politische Kommunikation in der Online-Welt“
  • Fluter. Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung, Sommer 2017/Nr. 63: Propaganda
  • Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (2016): Die Macht der Informationsintermediäre. Erscheinungsformen, Strukturen und Regulierungsoptionen; Autoren: Wolfgang Schulz und Kevin Dankert. Bonn: FES
  • Gellermann, Uli/Klinkhammer, Friedhelm/Bräutigam, Volker (2017): Die Macht um acht. Der Faktor Tagesschau, Neue Kleine Bibliothek 241, 173 Seiten, Erscheinungstermin: Mai 2017, ISBN 978-3-89438-633-7
    15 Minuten lang informiert die Tagesschau über die vorgeblich wichtigsten Ereignisse des Tages. Als »Flaggschiff der ARD« gibt sie sich als verlässlich, neutral und seriös. Diesen Anspruch hinterfragen Uli Gellermann, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer detailliert und gründlich. Ihr Fazit ist ernüchternd. Sie halten die Tagesschau weder für verlässlich noch für neutral, nur für bedingt seriös und bestenfalls für schlau. Nach diesen 15 Minuten weiß man, was die Regierung denkt; was die Republik denken soll und was zu denken unter den Tisch fallen kann.
  • Gesellschaft für Informatik e. V. (Hrsg.) (2017): Informatik-Spektrum: Sonderheft: Algorithmen und Meinungsbildung; Volume 40, Issue 4, August 2017
    Fake News, Echokammern, Filterblasen: Die Frage, welchen Einfluss Algorithmen in sozialen Netzwerken und Suchmaschinen auf die politische Meinungsbildung haben, wird nicht nur in der wahlkämpfenden Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Anlässlich der Bundestagswahl hat die Gesellschaft für Informatik e. V. ein Sonderheft zum Thema veröffentlicht.
  • Grunenberg, Antonia (2017): Die Lüge als System. Hannah Ahrendt und die Krise der Demokratie. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Heft 6/2017, S. 63–72
  • Haarkötter, Hektor/Nieland, Jörg-Uwe (Hrsg.) (2017): Nachrichten und Aufklärung. Medien- und Journalismuskritik heute: 20 Jahre Initiative Nachrichtenaufklärung, Springer VS
  • Haller, Michael (Hrsg.) (2017): Öffentliches Vertrauen in der Mediengesellschaft. Köln: Herbert von Halem Verlag
    Polarisierung der politischen Meinungen, Misstrauen gegenüber den Informationsmedien, Angst vor sozialen Konflikten, Rückzug in die Community: Den Umfragen zufolge schwindet Vertrauen und Verunsicherung breitet sich aus. Ist öffentliches Vertrauen ein notwendiges Ferment für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Zerfällt dieses Vertrauen in der digitalisierten Mediengesellschaft? Oder geht es doch nur um persönliches Vertrauen, wie es derzeit in den Kommunikationsräumen der sozialen Medien neu entsteht?
    Die Autoren dieses Buches untersuchen das Konstrukt „öffentliches Vertrauen“ und beschreiben die Bedingungen für Vertrauen in der digitalen Gesellschaft. Kommunikations- und Medienwissenschaftler, Informatiker und Marktforscher befassen sich mit den Einflussgrößen und fragen nach der Messbarkeit des öffentlichen Vertrauens. Sie diskutieren aber auch die Bedingungen, die in den Zeiten des Web 2.0 für den Prozess der Vertrauensbildung ausschlaggebend sind.
  • Hasebrink, Uwe (2016): Meinungsbildung und Kontrolle der Medien; Dossier: Medienpolitik der bpb
    Dr. Uwe Hasebrink ist Direktor des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung und prof. an der Univ. Hamburg
  • Hasebrink, Uwe/Merten, Lisa/Schmidt, Jan-Hinrik/Hölig, Sascha (2017): Die Rolle von Social Media für Information und Meinungsbildung. In: merz. Zeitschrift für Medienpädagogik, Ausgabe 2/2017, S. 42–49
  • Hestermann, Thomas (2016): Das Grauen der Nachrichten und die Sehnsucht nach dem Positiven. In: tv diskurs 76/Ausgabe 2/2016, S. 32–35
  • Hegelich, Simon/Shahrezaye, Morteza (2017) (hrsg. von der Konrad-Adenauer-Stiftung): Policy Paper „Die Disruption der Meinungsbildung. Die politische Debatte in Zeiten von Echokammern und Filterblasen“, in: Analysen & Argumente, Juli 2017 (Ausgabe 253): http://www.kas.de/wf/doc/kas_49188-544-1-30.pdf?170613110905
  • Hillje, Johannes (2017): F*ck the Facts. Wie rechte Populisten Politik machen. http://dietz-verlag.de/isbn/9783801205096/F-ck-the-Facts-Wie-rechte-Populisten-Politik-machen-Johannes-Hillje
    Tabubrüche, Lügen und Polarisierung – das sind bekannte Mittel rechter Populisten. Warum haben sie Erfolg damit? Und wie gelingt es ihnen, die öffentliche Debatte zu dominieren? Johannes Hillje analysiert die Kommunikationsstrategien populistischer Akteure in Deutschland und zieht Vergleiche mit Europa und den USA. Begriffe wie »Volk«, »Demokratie« und »Meinungsfreiheit« werden antipluralistisch umgedeutet und neu besetzt. Ein Parlament braucht die AfD eigentlich gar nicht, um Politik zu machen. Die AfD versteht es besser als jede andere Partei, die Logik klassischer Medien und besonders die sozialen Netzwerke für ihre Politik zu nutzen. Die Demokratie hat das Nachsehen. Dieses Buch erklärt, was dahinter steckt, und es will die Abwehrkräfte der offenen Gesellschaft stärken.
  • Hohmann, Daniela/Faas, Thorsten (2014): Politik – gefällt mir?! Soziale Online-Netzwerke als neue Quelle politischer Information. In: Voss, Kathrin (Hrsg.) (2014): Internet und Partizipation. Bottom-up oder Top-down? Politische Beteiligungsmöglichkeiten im Internet. Heidelberg: Springer, S. 247–261
  • Hui Kyong Chun, Wendy (2017): Was wir von der Welt sehen. Längst legen Algorithmen fest, welche Inhalte beim einzelnen Nutzer ankommen. Welche Folgen hat das? In: Kulturaustausch, Heft 2/2017, Thema: Breaking News. Ein Heft über Medien, S. 18–19
  • Igelbrink, Christian/Sander, Wolfgang (2016): Neue Medien und strukturierte Urteilsbildung. Pädagogische Problemstellungen und systematische Grundlagen. In: POLIS. Report der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung, Heft 3/2016, S. 7–11
  • Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) München  (Hrsg.) (2017): Grunddaten Jugend und Medien 2017. Aktuelle Ergebnisse zur Mediennutzung von Jugendlichen in Deutschland Zusammengestellt aus verschiedenen deutschen Erhebungen und Studien von Heike vom Orde (IZI) und Dr. Alexandra Durner; www.br-online.de/jugend/izi/deutsch/Grundddaten_Jugend_Medien.pdf
  • Interview mit Carsten Reinemann und Claudia Riesmeyer, LMU München zum Thema: Jugendperspektive: Wahrnehmung von Extremismus. In: merz. Zeitschrift für Medienpädagogik, Ausgabe 3/2017, S. 36–39
  • Interview mit Dr. Bernhard Eickenberg zum Thema: „Wir sind davon überzeugt, dass konstruktiver Journalismus vieles besser macht!“ Das Onlineportal „Perspective Daily“ will anders berichten. In: tv diskurs 76/Ausgabe 2/2016, S. 36–39
  • JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.): Merz. Medien + Erziehung. Zeitschrift für Medienpädagogik, Heft 3/2017: Hass und Hetze im Netz
  • JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.): Unterrichtsmaterialien zum Thema Fake News und Social Bots im digitalen Zeitalter
    Im Auftrag des Niedersächsischen Kultusministeriums hat das JFF in Kooperation mit dem FWU und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) Unterrichtsmaterialien zum Thema Fake News und Social Bots im digitalen Zeitalter erstellt. www.jff.de/jff/aktivitaeten/praxis/artikel/art/unterrichtsmaterialien-zum-thema-fake-news-und-social-bots-im-digitalen-zeitalter
  • Kerssenbrock, Dagmar Gräfin/Birch, Ulf (2017): Sind wir noch eine informierte Gesellschaft?
    www.medienpolitik.net/2017/04/internet-sind-wir-noch-eine-informierte-gesellschaft/
  • Klein, Naomi (2017): Die Rache der Realität und die Kraft der Utopie. Trumps Krieg gegen die Fakten und wie wir ihn gewinnen können. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Heft 9/2017, S. 51–62
  • Kolleck, Alma (2017): Politische Diskurse online. Einflussfaktoren auf die Qualität der kollektiven Meinungsbildung in internetgestützten Beteiligungsverfahren. Baden-Baden
    Online-Diskurse haben als Mittel der politischen Diskussion in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Nur ist die Qualität der Debatten im Netz häufig schlecht, denn schnell wird zu polarisierend oder zu vereinfachend diskutiert, so scheint es. Woran liegt es, dass manche Diskurse in Online-Foren sachgebunden und konstruktiv bleiben und es in anderen schnell vorrangig um persönliche Befindlichkeiten geht? Die vorliegende Publikation untersucht, welche Faktoren die Qualität der kollektiven Meinungsbildung in Beteiligungsverfahren im Netz beeinflussen und leistet dadurch einen aktuellen Beitrag zur Praxis von Online-Beteiligungsformaten.
  • Krotz, Friedrich (2017): Hate Speech und Fake News im Netz. Von individueller und gesellschaftlicher Verantwortung. In: merz. Zeitschrift für Medienpädagogik, Ausgabe 3/2017, S. 20–26
  • Krüger, Uwe (2013): Meinungsmacht – Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten. Köln: Herbert von Halem Verlag
  • Kuhla, Karimine (2017): Fake News. Hamburg: Carlsen Verlag
    Auf der Seite www.carlsen.de können Materialien dazu heruntergeladen werden.
  • Lischka, Konrad/Stöcker, Christian (2017): Digitale Öffentlichkeit. Wie algorithmische Prozesse den gesellschaftlichen Diskurs beeinflussen. Arbeitspapier im Auftrag der Bertelsmann Stiftung: Gütersloh
  • Lobo, Sascha (2016): Das Ende der Gesellschaft. Digitaler Furor und das Erblühen der Verschwörungstheorien. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Heft 10/2016, S. 59–74
  • Lossau, Norbert (2017) (hrsg. von der Konrad-Adenauer-Stiftung): Policy Paper „Gefährden Fake News die Demokratie?“, in: Analysen & Argumente, Juli 2017 (Ausgabe 263): www.kas.de/wf/doc/kas_49491-544-1-30.pdf?170707142016
  • Luhmann, Niklas (2017): Die Realität der Massenmedien, Springer VS, 5. Auflage; www.springer.com/de/book/9783658177379
  • Machill, Marcel/Beiler, Markus/Krüger, Uwe (2017): Das neue Gesicht der Öffentlichkeit. Wie Facebook und andere soziale Netzwerke die Meinungsbildung verändern, hrsg. Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM); http://home.uni-leipzig.de/journalistik/fileadmin/user_upload/00/machill/LfM_Materialien_Bd31_FINAL.pdf
    Die Studie gibt einen Überblick über die Nutzung sozialer Netzwerke und ihre Auswirkungen auf Politik, Medien und öffentliche Meinungsbildung. Die aktuellen Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet fließen dabei ein.
  • Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) (2014): JIM 2014. Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, Stuttgart
  • Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) (2014): KIM-Studie 2014. Kinder+Medien, Computer+Internet. Basisuntersuchung zum Medienumgang 6- bis 13-Jähriger. Stuttgart
  • Neue Gesellschaft – Frankfurter Hefte, Ausgabe 5/2017: Die populistische Verführung
  • Neudert, Lisa-Maria, Oxfort Internet Institut; Interview: „Wir dürfen Social Bots nicht stigmatisieren.“ In: tv-diskurs 81, 3/17, S. 49–51
  • O’Neil, Cathy (2017): Angriff der Algorithmen. Wie sie Wahlen manipulieren, Berufschancen zerstören und unsere Gesundheit gefährden. München: Hanserverlag
    Verlagsanzeige: Von der Hedgefonds-Managerin zur Occupy-Aktivistin: Cathy O'Neil, die führende Datenexpertin, analysiert die zerstörerische Kraft der Algorithmen.
    Algorithmen nehmen Einfluss auf unser Leben: Von ihnen hängt es ab, ob man etwa einen Kredit für sein Haus erhält und wie viel man für die Krankenversicherung bezahlt. Cathy O’Neil, ehemalige Hedgefonds-Managerin und heute Big-Data-Whistleblowerin, erklärt, wie Algorithmen in der Theorie objektive Entscheidungen ermöglichen, im wirklichen Leben aber mächtigen Interessen folgen. Algorithmen nehmen Einfluss auf die Politik, gefährden freie Wahlen und manipulieren über soziale Netzwerke sogar die Demokratie. Cathy O’Neils dringlicher Appell zeigt, wie sie Diskriminierung und Ungleichheit verstärken und so zu Waffen werden, die das Fundament unserer Gesellschaft erschüttern.
  • Phillips, Angela (2017): Im Takt der Klicks. Wie sich Medien im Kampf um Aufmerksamkeit kaputtmachen. In: Kulturaustausch, Heft 2/2017, Thema: Breaking News. Ein Heft über Medien, S. 20–21
  • Politikum. Analysen | Kontroversen | Bildung, Heft 1/2016: Big Data (Wochenschau Verlag)
  • Politikum. Analysen | Kontroversen | Bildung, Heft 3/2017: Verschwörungstheorien (Wochenschau Verlag)
  • Reinhardt, Sibylle (2017): Unterricht mit rechts orientierten Schülern und mit Empörten – Probleme und Ideen. In: Gesellschaft. Wirtschaft. Politik (GWP), Heft 2/2017, S. 281–291
  • Rieger, Diana/Ernst, Julian/Schmitt, Josephine B./Vorderer, Peter/Bente, Gary/Roth, Hans-Joachim (2017): Propaganda und Alternativen im Internet. Medienpädagogische Implikationen. In: merz. Zeitschrift für Medienpädagogik, Ausgabe 3/2017, S. 27–35
  • Schnaudt, Christian/Weinhardt, Michael/Liebig, Stefan (2017): Die politische Partizipation Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland – Weniger teilnahmslos und politikverdrossen als gedacht. In: Gesellschaft. Wirtschaft. Politik (GWP), Heft 2/2017, S. 189–200
  • Schorb, Bernd/Theunert, Helga/JFF - Institut für Medienpädagogik (Hrsg.): Postfaktisch: Journalismus im medialen Wandel, merz 2017/02
  • Schweiger, Wolfgang (2017): Der (des)informierte Bürger im Netz. Wie soziale Medien die Meinungsbildung verändern; www.springer.com/de/book/9783658160579
    Wie hängen soziale und alternative Medien mit dem zunehmenden Populismus zusammen? 
    Führen die sozialen Medien zu einer einseitigen Pseudo-Informiertheit von Bürgern und verstärken damit die Polarisierung der Gesellschaft? Der Nachrichten- und Informationskosmos im Internet befindet sich im Umbruch – mit beunruhigenden die Folgen für die Demokratie. Lange waren journalistische Medien, alternative Angebote und die öffentliche Kommunikation unter Bürgern getrennt. In Facebook, YouTube, Google und Co. vermischen sie sich. Nachrichten, Verschwörungstheorien und Hasskommentare stehen direkt nebeneinander. Das überfordert die Medienkompetenz vieler Bürger. Obwohl sie das Nachrichtengeschehen kaum überblicken, fühlen sie sich gut informiert. Gleichzeitig bleiben die Meinungslager unter sich (Filterblase) und schaukeln sich gegenseitig auf (Echokammer). Das trägt zur verzerrten Wahrnehmung der öffentlichen Meinung durch den Einzelnen bei, verändert die Meinungsbildung und verschärft die Polarisierung der Gesellschaft. Indizien sprechen dafür, dass besonders die politisierte Bildungsmitte betroffen ist.
    Dr. Wolfgang Schweiger ist Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim und beschäftigt sich dort u.a. mit dem Thema Medienwandel und Social Media.
  • Seyfert, Robert/Roberge, Jonathan (Hrsg.) (2017): Algorithmuskulturen. Über die rechnerische Konstruktion der Wirklichkeit, Transcript, erschienen 03/2017, http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3800-4/algorithmuskulturen?c=7
    Wie prägen Algorithmen unseren Alltag? Der Band beleuchtet die allgegenwärtige Verbreitung von Algorithmen in verschiedenen Bereichen des sozialen Lebens.
  • Sowa, Aleksandra (2017): Digital Politics. So verändert das Netz die Demokratie. 10 Wege aus der digitalen Unmündigkeit; ca. 128 Seiten, Erscheinungstermin: Oktober 2017; http://dietz-verlag.de/isbn/9783801205089/Digital-Politics-So-veraendert-das-Netz-die-Demokratie-10-Wege-aus-der-digitalen-Unmuendigkeit-Aleksandra-Sowa
    Big Data, Hacktivism, Social Bots, Fake News, Roboter, Künstliche Intelligenz und Algorithmen können individuelle Freiheiten bedrohen, aber auch demokratiefördernd wirken. Einige wenige herrschen über die Technologie und horten die Daten. Erst programmieren und speichern, dann nachdenken oder reparieren, heißt die Devise. Was also ist gegen die Enteignung unserer Hardware und digitale Unmündigkeit zu tun? Wie sorgen wir weiterhin für informationelle Selbstbestimmung? Demokratie und der Erhalt bürgerlicher Freiheiten ist harte Arbeit. Statt die Technologie als Ursache des Übels zu verdammen, muss man begreifen, dass jeder für den Schutz seiner Daten selbst verantwortlich ist. Sich zu wehren will gelernt sein! Die Autorin zeigt, wie.
    Aleksandra Sowa: geb. 1972, Studium der Volkswirtschaft, Informatik, Robotik und Automatisierung‚ leitete zusammen mit dem deutschen Kryptologen Hans Dobbertin das Horst-Görtz-Institut für Sicherheit in der lnformationstechnik. Sie ist Autorin diverser Bücher und Fachpublikationen und aktuell für einen Telekommunikationskonzern tätig; www.idacon.de/referent/dr-aleksandra-sowa/
  • Spaiser, Viktoria (2013): Neue Partizipationsmöglichkeiten? Wie Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund das Internet politisch nutzen. Weinheim: Beltz
  • Tenscher, Jans/Scherer, Philipp (2012): Jugend, Politik und Medien. Politische Orientierung und Verhaltensweisen von Jugendlichen in Rheinland-Pfalz
  • Thimm, Caja (2017): Digitale Öffentlichkeit und Demokratie. In: tv diskurs 80, Ausgabe 2/2017, S. 44–47
  • Tulodziecki, Gerhard (2017): Thesen zu einem Curriculum zur „Bildung in einer durch Digitalisierung und Mediatisierung beeinflussten Welt“. In: merz. Zeitschrift für Medienpädagogik, Ausgabe 2/2017, S. 50–56
  • Voss, Kathrin (Hrsg.) (2014): Internet und Partizipation. Bottom-up oder Top-down? Politische Beteiligungsmöglichkeiten im Internet, Wiesbaden
  • Wagner, Ulrike/Gebel, Christa (2014): Jugendliche und die Aneignung politischer Information in Online-Medien. Wiesbaden: Springer VS
  • Walter, Cornelia/Rentsch, Mathias (2014): Alles außer Nachrichten. In: Friedrichsen, Mike/Kohn, Roland. A. (Hrsg.): Digitale Politikvermittlung. Chancen und Risiken interaktiver Medien, S. 59–83
  • Wegner, Jochen (2017): Danke, Trump! In: journalist. Das Medienmagazin, Nummer 06, Juni 2017, S. 15–21
  • Weissermel, Philip (2017): Terrorismus als Kommunikationsstrategie. Ein Vergleich der Roten Armee Fraktion und des Islamischen Staates, Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Politikwissenschaften | Band 71, ISBN 978-3-8288-3916-8, 130 Seiten, Tectum Verlag 2017, www.tectum-verlag.de/wissenschaft/sozialwissenschaften/politikwissenschaft/terrorismus-als-kommunikationsstrategie.html
    Terrorismus sucht die Öffentlichkeit. Folgerichtig begreift dieses Buch Terrorismus als Kommunikationsstrategie. Hierzu vergleicht Philip Weissermel die ganz unterschiedlichen Terrororganisationen Rote Armee Fraktion (RAF) und Islamischer Staat (IS) und untersucht dabei die Schlüsselfrage, ob und welche Gemeinsamkeiten zwischen den Kommunikationsstrategien beider terroristischer Organisationen unabhängig ihrer Ideologien bestehen. Darüber hinaus wird die Symbiose von Terrorismus und Massenmedien aufgezeigt. Durch den Einsatz modernster Technologien haben Terroristen innovative Kommunikationswege beschritten. Dabei agieren sie als lernende Terrornetzwerke, welche die Medien- und Rezipientenwirkung ihrer Gewaltakte und Publikationen genau beobachten, analysieren und ihr künftiges Vorgehen anpassen. Eine erfolgsversprechende Anti-Terror-Strategie darf daher neben militärischem Engagement keinesfalls das mediale Schlachtfeld aus den Augen lassen.
  • Witterhold, Katharina (2017): Politische Konsumentinnen im Social Web. Praktiken der Vermittlung zwischen Bürger- und Verbraucheridentität. Transcript, erschienen 03/2017; http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3710-6/politische-konsumentinnen-im-social-web?c=7
    Eine Untersuchung des alltagspolitischen Engagements von Frauen und deren Beitrag für eine netzbasierte »civic culture«
  • Wörz, Fabian (2017): Die Selektion und Organisation von Informationen im Internet. Wie Algorithmen kollektive Wissensordnungen beeinflussen können. In: merz. Zeitschrift für Medienpädagogik, Ausgabe 2/2017, S. 35–41
  • Wolling, Jens/Seifert, Markus/Emmer, Martin (Hrsg.) (2010): Politik 2.0? Die Wirkung computervermittelter Kommunikation auf den politischen Prozess, Baden-Baden: Nomos