“Demokratie
braucht
politische Bildung”

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AdB-Jahresthema 2018: Adressen im Netz

"Wer bildet Meinung? Gesellschaftspolitischer Diskurs zwischen Medienfreiheit und alternativen Fakten"

 

Diese Link-Sammlung wird im Laufe des Jahres 2018 kontinuierlich erweitert.
Hinweise auf interessante Publikationen zum Thema finden Sie hier.

 

Informationsquellen im Internet

  • Portal "Stop Fake News!" auf dem Niedersächsischen Bildungsserver:
    Das Portal bietet umfassende Informationen und praxisnahe Materialien zum Thema. Weitere Informationen
  • Themenspezial „Fake News“ der bpb
  • Auf dem YouTube-Kanal von „Mr. Trashpack“ alias Philipp Betz, findet sich die Webvideoreihe FakeFilter:
    In zehn Videos werden unterschiedliche Aspekte des Phänomens „Fake News“ behandelt. Von ihrer Entstehung und Relevanz bis hin zum Einfluss und Verbreitungsformen. Mit einem ergänzenden Web-Angebot werden zusätzliche Informationen und Hilfestellungen geliefert. Ergänzt werden die Webvideos durch die mobile Web-App www.fakefilter.de, die weiterführende Artikel zum Themengebiet „Fake News“, „Filterbubbles“ und Co. bereit- sowie hilfreiche Recherche- und Online-Tools vorstellt.
  • Fake It To Make It ist ein Spiel, das sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von Fake-News beschäftigt.
  • Medienberatung Niedersachsen
  • 6. Sommerforum Medienkompetenz der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF):
    Im Rahmen des Sommerforums haben Thomas Krüger (Bundeszentrale für politischen Bildung), Dr. Roberto Simanowski (City University Hong Kong) und Prof. Dr. Christian Stöcker (HAW Hamburg) über die Sicherung von Demokratie und Meinungsvielfalt in der digitalen Mediengesellschaft diskutiert: Zum Bericht auf InfoDigital | Live-Mitschnitt von ALEX Berlin
  • Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM): Studie zu Fake News
    Mehr als die Hälfte der Onlinenutzer hat Erfahrung damit, LfM-Direktor Tobias Schmid warnt vor digitaler Spaltung
    Ergebnisbericht zur Wahrnehmung von Fake News (pdf)
    Ausgewählte Charts mit Ergebnissen der Studie (pdf)
  • Tipps gegen Fake News bei klicksafe.de
  • Online-Umfrage unter Teilnehmern des Wettbewerbs „Jugend debattiert“: Jugendliche wünschen sich mehr Angebote zur politischen Meinungsbildung im Internet; Gemeinnützige Hertie-Stiftung
    Politisch interessierte Jugendliche sehen das Internet als bedeutenden Kanal für die politische Meinungsbildung an. Gemäß einer Online-Umfrage unter Teilnehmern des von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ausgerichteten Wettbewerbs „Jugend debattiert“ messen 83 Prozent der befragten Jugendlichen dem Internet, insbesondere dem Social Web, eine wichtige bis sehr wichtige Bedeutung für die politische Meinungsbildung bei. 96% nutzen Internet-Präsenzen von Tages- und Wochenmedien zur Meinungsbildung, 41% besuchen Parteien-Websites. Der Status Quo wird jedoch von der Mehrheit der befragten Jugendlichen als unzureichend angesehen: 62 Prozent wünschen sich mehr Angebote im Internet, um sich eine politische Meinung zu bilden. An der Umfrage nahmen 147 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren teil.
  • Studie: Informationsintermediäre und ihr Einfluss auf Meinungsbildungsprozesse; Forschungsgruppe um Prof. Dr. Birgit Stark
    Medien leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Funktionieren der Demokratie, denn sie liefern Informationen und stellen verschiedene Standpunkte zu politischen Themen dar. Auf dieser Grundlage sollen sich die Bürger eine eigene, fundierte Meinung bilden und am demokratischen Willensbildungsprozess teilhaben können. Diese Vermittlungsleistung obliegt im digitalen Zeitalter nicht mehr ausschließlich den klassischen Medien, sondern auch Informationsintermediären wie Google und Facebook, deren Plattformen die Aufmerksamkeit der Bürger lenken. Ihre Bedeutung für die Meinungsbildung wird bislang überwiegend im Kontext der viel zitierten Filter Bubble diskutiert und ist empirisch aber noch kaum untersucht: Offen ist vor allem, ob und wie algorithmenbasierte Personalisierungslogiken zu einer verzerrten Vermittlung und Wahrnehmung von gesellschaftlich relevanten Themen führen.
    Das Kooperationsprojekt will den Einfluss ermitteln, den Informationsintermediäre – insbesondere Facebook – auf Meinungsbildungsprozesse und Meinungsvielfalt nehmen. Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage, wie stark Facebook die Themenwahrnehmung, Meinungsvermittlung und Meinungsbildung bei politischen Themen beeinflusst. Als mögliche Ursachen werden neben dem Informationsverhalten auch die Wahrnehmung des Meinungsklimas und die Bereitschaft erfasst, sich an politischen Diskussionen zu beteiligen.
    Um die komplexen Wirkungszusammenhänge adäquat zu erfassen, arbeitet die Studie mit einem Mehr-Methoden-Design: eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Erhebungen in Form einer Online-Tagebuchstudie, eines Tracking-Analysetools und einer Online-Community. Die Ergebnisse der Studie liefern auch Erkenntnisse, wo medienpolitische Regulierungsmaßnahmen ansetzen könnten. Damit bereichern sie die aktuell sehr intensiv geführte Debatte über den Einfluss von Algorithmen auf die Gesellschaft und die medienethische Verantwortung der großen Internet-Konzerne.

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